Die Schlacht von Waterloo

Um 11.30 Uhr startet Napoleons Bruder Prinz Jérôme Bonaparte ein Ablenkungsmanöver und greift den Hof von Hougoumont an, um die zentrale Stellung Wellingtons zu zerschlagen.

 

1. Phase: 14 Uhr

Nach einer gewaltsamen Artillerievorbereitung greift die französische Infanterie die linke englische Flanke an. Die Engländer halten dem Angriff stand und drängen die Franzosen zurück, die dabei zahlreiche Verlusten erleiden. Die britische Kavallerie greift an, überquert das Plateau und bedroht die französischen Kanonen.

Zu diesem Zeitpunkt gehen die Franzosen zum Gegenangriff über. Sie umzingeln die britische Kavallerie und dezimieren sie.

 

2. Phase: gegen 16 Uhr

Marschall Ney hält es für möglich, das Zentrum der britischen Front durch massive Kürassierangriffe zu durchbrechen.

Die in Karrees aufgestellten Engländer jedoch empfangen diese Reiter mit einem verheerenden Feuer, das für die Kürassiere von Milhaud und Kellermann mit schweren Verlusten verbunden ist. Es gelingt ihnen nicht, die Karrees zu zerschlagen. Die französische Kavallerie ist auseinandergebrochen. Das Plateau ist von Leichen und Pferdekadavern übersät.

In der Zwischenzeit drängen die aus Wavre kommenden Preußen auf das Schlachtfeld und bedrohen die rechte Flanke der Franzosen.

Gegen 17.30 Uhr erobert die französische Infanterie den Hof La Haie Sainte.

 

3. Phase: 19.30 Uhr

Napoleon setzt die Garde, seine letzte Reserve, gegen das rechte englische Zentrum ein. Der Angriff scheitert unter heftigem Beschuss, und die Garde weicht zurück.

Das ist deutlich zu sehen. Die französischen Truppen glauben nicht mehr an den Sieg und beginnen mit dem Rückzug. Kanonen, Munitionswagen und schweres Gerät lassen sie auf dem Feld zurück.

Wellington dringt bis jenseits der französischen Stellungen vor und erteilt seiner Armee den Befehl, ihr Lager an Ort und Stelle aufzuschlagen.

Die Preußen wiederum nehmen die Verfolgung der Franzosen auf.